Wie gehen andere Vereine mit der Situation um?

Wie geht dein Verein mit der aktuellen Situation um? Habt ihr gute Ideen, die ihr gerne mit Tennis Deutschland teilen möchtet, da sie vielleicht auch anderen Vereinen, Spielern und Trainern helfen könnten? Wir freuen uns auf eure Vorschläge und Praxisbeispiele, die wir gerne hier veröffentlichen! Schickt sie uns einfach über unser Kontaktformular.

Zuhause FIT bleiben & Gewinnen

Gefunden beim TSV Hofolding: http://www.tsv-hofolding.de/index.php?seite=news&id=888&abt=Tennis

 

Damit sich unsere Kinder- und Erwachsenen trotz Coronavirus auf die Sommersaison vorbereiten können, haben wir mit den Trainern 3 tolle Angebote für Euch zusammengestellt:

 

1.) Training Videos von Susie Siedow

Jeden Tag neue Sessions für Groß&Klein: Ballwand-Übungen, Athletik-Training und Jump&Move Session.

 

2.) Albas tägliche Sportstunde | Kita 5 | Superkräfte

Die tägliche Sportstunde von Alba Berlin für die gesamte Familie - zum Ansehen und MItmachen in Euren eigenen vier Wänden.

 

3.) Kids-Tennisprogramm für Zuhause

Der Bayerische Tennisverband hat für unsere Talentiono-Tennis-Kinder ein gutes Programm zusammengestellt. Motorik, Übungen und Spiele mit Ball und Schläger und einem Tennis-Quiz.

 

Gewinnt eine Dunlop BTV Balldose & Griffband:

Schickt uns dafür einfach Fotos von Euren "Dahoam-Übungen" für unseren Instagram-Account an tennis@tsv-hofolding.de oder setzt einen Hashtag auf #tsvhofoldingdahoam und nehmt an der Auslosung teil.

 

Viel Spaß mit den Übungen und bleibt bitte gesund!

BTTC hilft - Wir sind ein Teil Eurer Familie

Gefunden beim Berliner Tennis und Tischtennis Club: http://www.bttc-berlin.de/

 

Wir möchten unsere Mitglieder, die derzeit Hilfe benötigen, unterstützen. Gleichzeitig suchen wir Freiwillige, die sich engagieren und helfen möchten. Jede Hilfe ist willkommen, sei es technische Unterstützung ("Wie skype ich"), ein Hol- und Bringdienst oder Einkaufen. Wer Hilfe wünscht oder helfen möchte, wendet sich bitte an unsere Geschäftsstelle. Wir organisieren die Hilfsleistungen.

 

So kommuniziert der BTTC die Aktion über Instagram: https://www.instagram.com/p/B-NgVs9gu1_/


Es muss nicht nur Tennis sein - Ein Verein geht online

Gefunden beim Tennisverband Mittelrhein: https://tvm-tennis.de/news/es-muss-nicht-nur-tennis-sein

 

Die Corona-Krise hat alle Sportler getroffen, nicht nur Tennisspieler. Der Sportbetrieb ist gänzlich eingestellt. Das heißt aber nicht, dass man nun nichts mehr für Gesundheit und Fitness machen kann.

 

Trotz selbstauferlegter Isolation sollte man seinen Körper & Geist beschäftigen und fit halten. Bewegung ist wichtig. Ein entsprechendes Angebot bietet seit ein paar Tagen der Meckenheimer Sportverein e.V. an. Er ist mit seinen 14 Abteilungen und ca. 2500 Mitgliedern einer der größten Vereine im Rhein-Sieg-Kreis. Denn nicht nur Tennis hält fit. "Der MSV geht Online, gehen Sie mit!" heißt es seit Neuem. Videos sind in Eigenregie erstellt und weitere werden folgen. Die Übungsleiter/innen hatten diese Idee, um den Daheimgebliebenen auch zu Hause praktische Übungen zum Nachvollziehen anzubieten. Professionell angeleitete Gymnastik- und Fitnessübungen für alle Altersgruppen, Aufwärmübungen, Full-Body-Workouts und theoretische Inhalte zum Thema Ernährung & Gesundheit und vieles mehr erwartet alle Interessierte.

 

Greift zu!


Kreativ und sozial in Sportdeutschland

Gefunden beim DOSB: https://www.dosb.de/sonderseiten/news/news-detail/news/kreativ-und-sozial-in-sportdeutschland/

 

von Ulrike Spitz

 

Während der Vereinssport ruht, bringen Vereine und Verbände die Menschen mit virtuellen Angeboten in Bewegung und tragen so zur Gesundheit und zum Zusammenhalt bei.

 

Die Welt ist aus den Fugen, und es gibt längst niemanden mehr, der davon nicht betroffen ist. So natürlich auch der Sport. Längst ist allen bewusst, wie notwendig und wichtig es ist, soziale Distanz zu halten. Deshalb ist Sporttreiben im gewohnten, gemeinschaftlichen Sinne derzeit weitgehend tabu, ausgenommen die individuelle Bewegung an der frischen Luft und in den eigenen vier Wänden.

 

Umso schöner lesen sich die mittlerweile zahlreichen Schlagzeilen, wie kreativ der Sport den neuen Alltag bereichert. Sie machen Mut, sorgen für gute Laune und sind vor allem in diesen schwierigen Tagen hervorragend für die Gesundheit. Stellvertretend für viele steht zum Beispiel der Landessportbund Berlin, der seit gestern mit mehreren Vereinen gemeinsam mit dem Sender RBB das Wohnzimmer zur Minisporthalle macht und zweimal täglich Bewegungsangebote live streamt. Oder die TG Bornheim aus Frankfurt, die Sportkurse im Livestream für alle anbietet. Oder der TSV Immenhausen, der als eines der sehr kreativen Beispiele zum Fitnesstraining mit Klopapierrollen als Alternative zum ausgefallenen Sportangebot anleitet; eine ähnliche Idee hatte der Bayrische Landessportbund. Oder Alba Berlin mit der täglichen Sportstunde für Kinder, die sonst in die Kita oder in die Grundschule gehen. Die tägliche Sportstunde – in der analogen Welt ist das eine Wunschvorstellung – mithilfe der digitalen Welt wird sie in diesen Krisenzeiten zur Realität.

 

Wir könnten hier vermutlich Tausende von Beispielen aufzählen, eines schöner als das andere, viele davon bündeln wir auf den digitalen Kanälen des DOSB. Aber das ist noch längst nicht alles, was der Sport zu bieten hat: Gut verdienende Fußballer spenden, angeführt von der Nationalmannschaft, Geld für soziale Zwecke, Handballer und Basketballer nutzen die durch ausgefallene Trainingsmaßnahmen und Spieltage frei gewordene Zeit, um hilfebedürftigen Menschen beim Einkauf zur Seite zu stehen. Auch hier könnten wir vermutlich ganze Listen von Angeboten ergänzen – ganz sicher ist das alles nur ein minimaler Auszug von ganz Sportdeutschland.

 

Sport bedeutet auch in der Corona-Krise eben nicht nur die Diskussion um die Olympischen Spiele in Tokio oder um die Fortsetzung der Fußball-Bundesliga. Sport bedeutet auch in der jetzigen Situation viel mehr: Gemeinschaft, Zusammenstehen, Engagement für andere. Umso mehr wird schon längst darüber beraten, wie sich die Krise auf die Zukunft von Vereinen und Verbänden auswirken wird. Das Ausmaß ist sicher derzeit keinesfalls absehbar – aber klar ist, dass in der schwierigen Phase Hilfe für viele vonnöten sein wird, weshalb der DOSB und seine Mitgliedsorganisationen sich intensiv für die entsprechende Unterstützung durch die Politik einsetzen.

 

Damit nach der virtuellen Phase wieder real Sport getrieben werden kann und der Sport und seine Werte auch über die Corona-Krise hinaus weiter wirken können.


Ein Vorbild in Sachen Solidarität

Gefunden auf: https://www.tennisredaktion.de/vorbild-tk-rot-weiss-kempen/

 

Von Christoph Kellermann. 

 

Am 17. März haben wir mit unserem Beitrag »Wer denkt an die Trainer?« Meinungen von Verbänden, Trainern, Tennisschulen und Trainern eingefordert. Viele Zuschriften erreichten uns, einige haben wir online gestellt. Heute erreichte uns eine beeindruckende Mail vom nordrhein-westfälischen Tennisklub Rot-Weiss Kempen (über 130 Kinder und Jugendliche im aktiven Training). Die dortige Jugendwartin, Dr. Claudia Stockmann, schilderte uns ihre Vorgehensweise im Umgang mit den drei Vereinstrainern. 

 

„Als wir den Trainingsbetrieb bedauerlicherweise einstellen mussten, war für uns von Anfang an selbstverständlich, den Trainingsausfall für die Trainer für die Wintersaison mit 50 % zu erstatten. Über den vollen Betrag wollten wir erst die Eltern befragen, da hier ja schließlich auch ein Anrecht auf eine Leistung für bezahlte Stunden besteht. Eine Online-Umfrage zeigte jedoch sehr schnell eine große Solidarität! Die Eltern verzichteten auf Rückerstattung, so dass bis zu den Osterferien 100% Trainingsausfall an unsere Haupttrainer erstattet werden kann. Für den Fall, dass auch nach den Osterferien der Trainingsbetrieb nicht aufgenommen werden kann, hat sich der engste Vorstand beraten. Wir werden dann erstmal bis Ende Mai ein Gehalt von 50% laut neu erstelltem Sommertrainingsplan vergüten. Diese Beträge stellt die Jugendkasse bereit. Da die Jugendarbeit in unserem Verein groß geschrieben wird und sehr erfolgreich verläuft,  haben wir hier ausreichend Mittel zur Verfügung. Sobald wir wieder auf die Plätze dürfen, versuchen wir, unsere Außensaison etwas zu verlängern und gegebenenfalls auch in den Ferien Jugendtraining anzubieten. Wir sind sehr stolz auf die Solidarität in unserem Verein, und die Jugendabteilung freut sich, ihren Trainern etwas zurückgeben zu können.” 

 

»Tennisredaktion.de« meint: Der TK Rot-Weiss Kempen sowie dessen Mitglieder sind ein perfektes Vorbild für alle anderen Tennisvereine und Tenniseltern. Ohne Solidarität geht in diesen Tagen nichts. Die Trainer geben in der Regel über die Saison verteilt mehr, als sie müssten. Nun können Bezirke, Verbände, Vereine und Tenniseltern etwas zurückzahlen.

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